Kroisegg

Kapelle KroiseggKroisegg ist ein Ortsteil der Gemeinde Grafenschachen im Burgenland, Bezirk Oberwart  und gehört zur Pfarre Grafenschachen.

Kroisegg wird im Jahr 1388 erstmals geschichtlich erwähnt. Von 1659 bis 1854 war die Ortschaft die überwiegende Zeit Teil der Herrschaft Pinkafeld.

1632 als die katholischen Pfarren wieder hergestellt wurde gehörte Kroisegg zur Pfarre Pinkafeld und zur Herrschaft Bernstein. 179o wurde Kroisegg gemeinsam mit Neustift a.d.Lafnitz der neu errichteten Pfarre Grafenschachen als Filialkirche eingegliedert

Bis 1970 war Kroisegg eine selbständige Gemeinde. Seit 1971 ist das Dorf ein Ortsteil der Gemeinde Grafenschachen. Es ist ein Straßendorf mit etwa 285 Einwohnern und liegt an den südlichen Ausläufern des Wechselmassivs und zwischen dem Pinka- und dem Lafnitztal. Durch den Ort fließt der Kroisbach.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die renovierte Kapelle , die „Römerbrücke“ an der Grenze zu Pinkafeld, sowie ein Kriegerdenkmal am Ortsplatz.

Kroisegg hat einen eigenen Friedhof mit einer Aufbahrungshalle.

Die Kapelle in der Filialgemeinde wurde im Jahre 1930 in der Dorfmitte an der Hauptstraße errichtet und ist der Hl.Muttergottes geweiht. An dieser Stelle stand früher ein gemauertes Marterl (Wegkapelle).Der Altar ist mit einem Marienbild geschmückt, das Maria mit dem Jesuskind und dem kleinen Johannes zeigt. Neben den Altar beherbergt die Kapelle auch eine wunderschöne Lourdes-Statue.

Die Kapelle wurde 1994 u. 2009 renoviert.

Das Kirchweihfest wird immer am letzten Sonntag im August gefeiert.

Im Ort gibt es auch Martel sogenannte Wegkreuze die liebevoll von der Ortsbevölkerung gepflegt werden . Erwähnenswert ist das „Singer Kreuz“ Dieses Martel wurde von den Ehegatten Hermine und Karl Singer , Kroisegg 19 eigenhändig aus Dankbarkeit am Ortsrand von Kroisegg errichtet.

 

Materl und Kreuze in Kroisegg